Luftbe- und -entfeuchtung – sie tut beides. Es ist keine Magie, es ist Physik.

In den meisten Fällen installieren Menschen Wasserwände wegen ihrer Luftbefeuchtungseffekte. Trockene Luft verursacht Probleme mit der Konzentration und kann auch gesundheitsschädlich sein, wenn man täglich damit zu tun hat. Menschliche Schleimhäute leiden unter trockener Luft und Menschen bekommen rote Augen, eine trockene Nase, schlechte Haut und ein schweres Gefühl in der Brust. Sie fühlen sich einfach unwohl und sind deshalb irritiert – manchmal wissen sie nicht einmal warum. Es ist auch eine erwiesene Tatsache, dass sich das Grippevirus in trockener Luft schneller vermehrt. Und zu guter Letzt – Holzmöbel, Fußböden und andere Holzelemente können irreparable Schäden erleiden, wenn sie an trockenen Orten aufgestellt werden. Die meisten Pflanzen können nicht lange überleben, wenn die umgebende Luft trocken ist.

Die meisten modernen Gebäude haben unzureichende Luftzirkulation. In den meisten modernen Gebäuden sorgt die großflächige Nutzung der Klimaanlage dafür, dass die Luft trocken wird, und es ist eine große Herausforderung, sie wieder feucht zu bekommen. Eine Lösung dafür ist, Luftbefeuchtungsmaschinen zu nutzen, doch diese sind oft ziemlich hässlich und haben ihre Grenzen (ein großer Raum braucht vielleicht 10 davon).

Verwenden von Wasserwänden zur Luftbefeuchtung

Wasserwände können die Feuchtigkeit an einem trockenen Ort erhöhen. Die Verdunstung von Wasser ist in trockener Luft besonders hoch, da solche Luft sehr aufnahmefähig ist. Je größer die Wasserfläche einer Wasserwand, desto höher ist die Verdunstung. Im Laufe der Zeit wurde ein grober Leitfaden erstellt, um die Wassermenge zu ermitteln, die aus Wasserwänden verdunstet.

In einem ca. 40 m² großen Raum verdunsten pro 1 m² Wasserfläche bei 24 Stunden Dauerbetrieb ca. 3-5 Liter pro Tag. Dies heißt, eine 2 m hohe und 1 m breite Wasserwand mit ca. 2 m² Verdunstungsfläche verdunstet somit ca. 6-10 Liter pro Tag. Als allgemeine Faustregel gilt, dass die Erhöhung der Raumtemperatur die Verdundstung und das Auftreten trockener Luft erhöht und umgekehrt.

 

Verwenden von Wasserwänden als Luftentfeuchter

In den warmen Jahreszeiten kann sich die Temperatur aufgrund feuchter Luft viel heißer anfühlen als sie tatsächlich ist. Sie können jedoch die Luft trockener machen und sich besser fühlen. Dies ist besonders nützlich in heißen Gegenden und viele Wasserwände sind für diesen Zweck, z. B. in Dubai, installiert. Wenn Sie die Luft erfolgreich entfeuchten können, werden Sie sich kühler fühlen, weniger schwitzen und Ihre Kleidung wird nicht an Ihrem Körper haften bleiben. Es entsteht eine entspannende und erfrischende Atmosphäre.

Wenn Sie das Wasser einer Wasserwand kühlen, absorbiert es überschüssige Wasser aus der Luft. Das heißt, der Wasserstand sinkt nicht, sondern steigt an und der Überschuss muss kontrolliert abgeführt werden! Der Grund dafür ist, dass Kondensation immer am kältesten Punkt des gegebenen Raumes auftritt. Dieser Effekt kann beispielsweise beobachtet werden, wenn Sie ein kaltes Getränk aus einem Kühlschrank mitnehmen, nur wenige Minuten später wird die Flasche außen nass sein – hier findet Kondensation statt. Sie erreichen diesen Effekt, wenn der Wasserkreislauf der Wasserwand mit einem anderen großen Tank in einem gekühlten Raum oder kühlen Keller verbunden ist, oder wenn Sie das Wasser zusätzlich durch eine Kühlleitung kühlen. Eine solche Kühlwirkung muss von einem Fachmann sorgfältig geplant werden, um die Bildung von Kondenswasser an unerwünschten Stellen zu vermeiden. Die Entfeuchtung der Luft kann besonders an heißen und feuchten Tagen eine sehr angenehme Entlastung bringen.

Beide Effekte können durch die Luftströmung an der Wasseroberfläche durch einige Hilfsmittel, beispielsweise einen größeren Ventilator, verstärkt werden.

Kurz gesagt, Sie können die Wassermenge in der Luft verringern oder erhöhen, indem Sie nur die Temperatur des Wassers in einer Wasserwand ändern. Die Physik hinter diesem Prozess ist elementar, aber die Wirkung ist erstaunlich.